Das Schmankerl: Sons of Settlers

Und eine weitere coole Band die im Glashaus gespielt hat ist Sons of Settlers und weil die Clara so überzeugt haben, hat sie da gleich mal ein Schmankerl drüber gemacht.

Beitrag: Clara Eldawi 


Manuskript:

Former Lover

Vor ein paar Wochen war das Capetown Duo Sons of Settlers schon das zweite mal im Glashaus und das nicht ohne Grund, denn live sind sie richtig geladen. Sie reißen mit ihrem melodischen Rock, Folk und ihrem Auftreten einfach jeden mit.  Sitzenbleiben ist keine Option! Sie schaffen eine harmonische Atmosphäre. Man fühlt die Musik und möchte nur noch mittanzen, -klatschen und -stampfen.

Former Lover Refrain

Gestartet als vierköpfige Band aus Kapstadt, Südafrika kamen sie im Sommer 2014 das erste mal nach Deutschland. Nach einer kurzen Tour in Deutschland und der Schweiz ging es dann wieder zurück. Während diesem Heimat Aufenthalt entstand das Album „Lullubies for the Restless“. Das ist vor allem von markanten Folk durchzogen.

I Lost Myself Strophe

Als sie zurück nach Deutschland kommen wollten, hatten sie wie viele andere Künstler auch Probleme mit den Visa. Dieser bürokratische Krieg halbierte die Band. Jetzt bestehen sie nur noch aus Gerdus und Le-Roi. Beide leben zurzeit in Berlin und bringen ihre Musik nicht nur auf die Straßen und Clubs Berlins, sondern auch nach ganz Deutschlands, Wien und Prag. Aber vielleicht habt ihr sie ja auch schon mal entlang der East Side Gallery oder am Hackeschen Markt gesehen.

I Lost Myself Refrain

Durch die Geschichte Südafrikas mit der Apartheid wirft der Name Sons of Settlers viele Fragen auf. Ihr Name ist allerdings kein politisches Statement. Er soll viel mehr vermitteln, dass wir trotz unserer Unterschiede alle eine große Familie sind. Und genau so fühlt man sich auch auf ihren Konzerten. Durch ihr neues Album „Daily Rituals“ verbinden sie nicht nur Menschen sondern auch verschiedene Musikrichtungen. So findet man Einflüsse aus Country und Elektro. Also lauscht dem meeresartigen Sound. Hier ist Sons of Settlers mit Coming down.

Coming Down 

Meine Füße tun schon ganz weh vom mit stampfen. Aber falls ihr die zwei mal in Action erleben wollt, schaut doch einfach mal in Berlin vorbei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.