Indierock vom Feinsten: Portugal. The Man

Die Musikredaktion bei Schalltwerk ist immer auf der Suche nach den neusten Schmankerln in der Musikwelt für euch. Diesmal stellt euch Lou die Band Portugal. The Man vor: Eine Band, die sich in keine Form zwingen lässt. Ihre Musik bewegt sich zwischen Indierock, Soul und Postrock und klingt dadurch neu und frisch.

Beitrag: Lou Salvador

Wer kennt heute noch nicht den Song „Feel it still“? Portugal. The Man haben ihren Aufstieg in die Charts geschafft und bieten dem Einheitsbrei im Radio Parole. Mit sarkastischen Lyrics und einem Indie-Touch, haben sie einen echten Ohrwurm erschaffen.

2004 haben die Highschool Freunde Josh Gourley und Zachary Carothers die Band Portugal. The Man gegründet. Mit quasi nichts in der Tasche haben sie 2 Jahre kontinuierlich Songs geschrieben, um 2006 endlich ihr erstes Album zu präsentieren. „Waiter: You vultures“ lässt sich in keine Form zwängen. Mal Indierock, Soul oder Postrock – Portugal. The Man greift bekannte Muster auf und kreiert etwas eigenes, ziemlich spannendes: Der Song Chicago zum Beispiel schwebt ständig zwischen chaotischem Postrock und totaler Melancholie.

Apropos, ihr fragt euch bestimmt was der Name Portugal. The Man eigentlich bedeutet: Sie wollen wie bei ihrer Musik keine Klischees bedienen und deswegen sollte ihr Name etwas neues, großes sein. Und das erste großen was ihnen eingefallen ist, war Portugal. Und das haben im ganz einfach mit The Man personifiziert. Der Bandname wurde also strikt nach Handbuch erschaffen und bekommt so einen ironischen Touch. Das ist aber nicht das einzige, was die Band so besonders macht. Auch die Texte sind oft sehr sarkastisch und mit einer guten Prise Gesellschaftskritik. Wie bei „Modern Jesus“ eine Kritik an die Kirche.

Portugal. The Man legen sich in ihren Alben auf kein Genre fest und genau das macht sie vermutlich auch so spannnend. Deswegen lohnt es sich trotz des kürzlichen Erfolgs der Band mal in die alten Alben reinzuhören. Über die Jahre haben sie 9 Alben veröffentlicht, in denen es einige Perlen zu entdecken gibt! Wie zum Beispiel in dem originellen Album The Satanic Satanists. Und damit an diesen düsteren Wintertagen auch ein bisschen Sonne in eure Herzen kommt, hier das Lied „The Sun“.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.