Keaton Henson: Musik die aufwühlt und zugleich fesselt

Und nun kommen wir zu einem ganz besonderen Künstler, der die Einsamkeit in seiner Stimme trägt. Außergewöhnlich und schön. Das Schmankerl über Keaton Henson.

Beitrag: Shirin Helling 


Manuskript:

Anfang: „You Don’t Know How Lucky You Are“

Mit seiner zerbrechlichen Stimme und der zarten Gitarrenbegleitung ruft Keaton Henson eine Stimmung hervor, die an einsame Tage erinnert und einen zur Ruhe kommen lässt. Keaton Henson ist Künstler, Singer-Songwriter, Musiker und Poet. Ihn in eine Sparte zu stecken, ist kaum möglich und auch der Mainstream hat ihn bisher nicht berührt. Sein erstes Album „Dear“ hat er selbst in seinem Schlafzimmer produziert und 2010 herausgebracht.  Mit dem Lied „You don’t know how lucky you are“ gelang ihm der Durchbruch.

Ausschnitt „You Don’t Know How Lucky You Are“

Trotz des plötzlichen Ruhmes lässt er noch immer seine Musik für sich sprechen und hat sich in den letzten sieben Jahren dabei nicht verändert. Da er unter Lampenfieber leidet, gibt er kaum Konzerte. Es kann eher mal passieren, dass man ihn bei einem Kunstprojekt ein Lied spielen hört. Auch Interviews sind selten, selbst in seinem Podcast lässt er lieber andere für sich sprechen.

Ausschnitt „Small Hands“

Keaton Henson experimentiert außerdem gerne mit Musik. Sein Nebenprojekt „Behaving“ zeichnet sich eher durch elektronische Klänge aus, während er 2014 mit „Romantic Works“ klassische Stücke herausbrachte. Mittlerweile hat er mit seinem neuesten Album „Kindly Now“ eine gute Mischung aus all dem gefunden.

Ausschnitt „No Witnesses“

Er sagt selbst, dass er es schwierig findet Musik mit anderen zu teilen. Vor allem bei Konzerten ist das ein Problem. Musik ist für ihn so subjektiv, dass das auch gar nicht möglich ist. Deshalb strahlen seine Songs auch solch eine Einsamkeit aus, die beunruhigt und zugleich fesselt. Also schließt eure Augen und lasst euch auf die Musik ein. Keaton Henson mit Alright.

Song „Alright“

So schön da träumt man sich doch glatt weg. Aber noch nicht einschlafen bei uns geht’s nämlich weiter.

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