Musik zwischen Extremen: Dermot Kennedy

Von Leben und Tod, Freude und Schmerz, Liebe und Verlust. Ein Sänger der sowohl intim und gefühlvoll, als auch laut und stürmisch Extreme in seiner Musik verbindet.

Beitrag: Anna Kuchen

Dermot Kennedy ist ein Sing und Songwriter aus Dublin. Mit grade mal 20 Jahren hat er es geschafft dem Musikmarkt seinen ganz eigenen Stempel aufzudrücken. Seine Songs sind eine Mischung aus Folk und Pop, gerne auch mal mit ruhigeren Tönen und romantischen Texten. Ein Album gibt es noch nicht, dafür ist im Frühjahr 2017 seine EP “Doves and Javens” erschienen.

Leben und Tod, Freude und Schmerz, Liebe und Verlust – diese Extreme haben Kennedy schon immer beschäftigt und wie der Titel schon verrät, geht es darum auch in der EP. Für den Sänger heißt das neben guten Zeiten auch mal schlechte zu haben.  Darüber will er aber nicht schweigen, sondern singen. Zum einen ganz intim und gefühlvoll, dann wieder laut und stürmisch. Vielleicht klingt seine Musik deswegen auch so ehrlich und einzigartig.

Inspirieren lässt der Ire sich von Bonny Ver und Drake. Ganz natürlich vermischt er elektronische Elemente, poppige Parts, ja sogar Rap-Einlagen mit den eher klassisch geschriebenen Stücken. Sie faszinieren den Hörer gerade durch diese Verschmelzung.  Damit hat er auf jeden Fall schon jetzt bewiesen, dass er mehr ist als nur der nächste Typ mit einer Gitarre in der Hand. Auf Spotify hat er inzwischen mehr als 2 Millionen Hörer und damit deutlich mehr als der ein oder andere deutsche Chart-Stürmer. Er ist bereit die Welt zu erobern, mit Charisma und Gefühl.

In seinem Song “Boston” vermittelt er ein Gefühl der Unbeschwertheit und Freiheit. Kein Wunder! Er blick darin zurück auf einen verträumten Sommer in Amerika. An den vielen unterschiedlichen Themen merkt man schnell wie unterschiedlich sein Sound ist. “Glory” ist der erste Song auf der EP. Da zeigt Kennedy gleich wie kraftvoll, emotional und ansteckend seine Musik ist.  Dicht gestapelte Harmonien treffen auf minimalistische Instrumentals. Dieses musikalische Gefühlsspektakel will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Hier kommt Dermot Kennedy mit “Glory”.

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