Serientipp: Interviews mit Serienkillern in “Mindhunter”

Ein neuer Serientipp von unserer Redakteurin Toni ist ins Haus geflattert: MINDHUNTER beschäftigt sich mit den Anfangsjahren des Profilings beim FBI. Sehr interessant, sehr spannend und für jeden Crime-Fan ein Muss! Falls ihr also wieder Lust auf das ultimative Binge-Waching-Erlebnis habt, Toni stellt euch die Serie genauer vor!

Beitrag: Antonia Schmidt

Mindhunter. In der Netflix Serie geht es um die Anfangsjahre des Profilings beim FBI. Im Jahr 1970 gab es nämlich weder den Begriff Serienmörder, noch die psychologische Auseinandersetzung mit diesen.

Wir begleiten Holden Ford durch die Gefängnisse Amerikas, in denen er sich mit Serienkillern unterhält. Die Informationen, die durch diese Gespräche gewonnen werden, sollen das FBI bei ihrer Arbeit unterstützen. Das große Ziel: Profile erstellen und Verbrechen vorhersehen.

Dabei entstehen extrem spannende und beinahe obszöne Situationen. Besonders, wenn Holden fast schon intime Beziehungen zu Killern entstehen lässt, um mehr Informationen  zu erlangen.

Die Serie ist sehr stilvoll und professionell in Szene gesetzt.

Die ganze Atmosphäre spiegelt Filme der 50er/60er Jahre wieder. Insbesondere möchte ich hier den ästhetischen Einsatz von Tiefenschärfe und Bildkomposition nennen.

Durchzogen ist Mindhunter von einem roten Faden, lässt sich allerdings auch immer wieder ablenken von kleinen Nebengeschichten, die in einzelnen Folgen abgehandelt werden.

Manchmal hat man den Eindruck, dass dadurch die Zeitlinie ein wenig durcheinander kommt. Der Charakter von Holden scheint sich währenddessen kaum weiterzuentwickeln, ein anderes mal aber hat er plötzlich einen riesigen Schritt getan.

Dies ist auch schon mein einziger Kritikpunkt und sicherlich Ansichtssache.

Ich kann die Serie für jeden Crime Fan wärmstens empfehlen. Mindhunter zeigt einen interessanten Einblick die Anfänge der professionellen Ermittlung, die heute als Basis der Polizeiarbeit gelten.

Wer Sherlock, CSI, Tatort und Co. nicht missen mag, sollte auch Mindhunter nicht an sich vorbei gehen lassen.

 

 

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