The Weight: 70/80er Jahre Rock n’ Roll aus Wien

Neben Tee & Glühwein gibt es in dieser kalten Jahreszeit auch noch andere Methoden um sich so richtig aufzuwärmen: Konzerte! Unsere Musikredakteure Christian und Patricia waren am vergangenen Freitag im Glashaus Bayreuth bei The Weight. Die haben die Meute mit ihrem 70/80er Jahre Rock n’ Roll so richtig ins Schwitzen gebracht. Wer sich hinter der Band versteckt, erfahrt ihr hier in unserem Schmankerl!

Beitrag: Patricia Frischko

Interviewpartner: Tobias Jussel

Mitreißende Drumbeats und Baselines treffen auf virtuose Gitarrenriffs und Power-Vocals. Dazu eine schwitzende Meute aus alten Rock n’ Roll Veteranen und musikbegeisterten Studenten. Die Wiener Rockband The Weight haben dem Glashaus am Freitag ordentlich eingeheizt.

Die vier Jungs um Frontmann Tobi machen schon seit einiger Zeit zusammen Musik. In ihrem Blut war schon immer die Leidenschaft für die großen Meister der Rockmusik zu finden. Deshalb ist es kein Wunder, dass ihr Sound an eine Mischung aus Led Zeppelin, The Doors und Deep Purple erinnert. Die Jungs klingen aber nicht nach einer billigen Kopie, denn sie verpassen dem Stil ihre ganz individuelle Note.

“Es ist bei uns auch nie so, dass wir sagen wir wollen einen Song schreiben der nach Led Zeppelin klingt oder the WHO, sondern das kann aus der Jamsession entstehen, oder es hat vielleicht auch schon jemand eine Grundidee und dann ist das der Ausgangspunkt um einen Song zu schreiben”

Nach der ersten EP vor 2 Jahren haben die sympathischen Österreicher Anfang diesen Jahres ihr erstes eigenes Album The Weight veröffentlicht.

“Es gab verschiedene Entwicklungsstufen und wir haben das Studio gewechselt, haben zuerst Vorproduktion bei uns gemacht, bei uns im Heimstudio sind dann in ein Studio bei Vorarlberg gegangen, da haben wir die Basic-Tracks eingespielt und haben dann eigentlich erkannt dass wir das Album dort nicht fertig machen möchten, sind dann zurück in unser Heimstudio und haben das in kompletter Eigenregie fertig gemacht”

 Es ist unverkennbar, dass die Jungs sich nicht großartig nach Konventionen des Musikgeschäfts richten. Diese klassische Rock n’ Roll Philosophie spiegelt sich auch in den einzelnen Songs des Albums wieder.

Und das was wir machen, das machen wir wirklich weil wir es machen wollen. Also wenn ein Song 2:50 dauert er 2:50. Wenn es der Song so will, dann ist es so. Wenn er 9 min dauert dann dauert er 9 min. Aber es ist nicht so dass wir mit einem Kalkül dahinter stehen, hinter der ganzen Sache, sondern uns künstlerisch da wirklich kompletten Freiraum lassen und ich glaube das ist wirklich das heute halt fehlt.”

Dass die Liebe für Rockmusik noch in vielen von uns schlummert zeigt sich am kontinuierlich wachsenden Erfolg der Band. Bereits die EP wurde von namhaften Fachmagazinen wie Cassic Rock Magazine, Rock Hard und Rocks mit sehr guten Kritiken ausgezeichnet. Das Erfolgsrezept dahinter scheint relativ simpel:

“Es ist immer noch Rock n’ Roll, also man darf es auch nicht zu ernst nehmen. Also eine Wissenschaft ist es keine es muss vom Gefühl geleitet sein.”

Und wie sich das in Musik übersetzt, hört ihr jetzt in ihrer Single Trouble aus dem aktuellen Album The Weight.

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